Giovanni Lo Curto Photographer

Ophelia Triptychon. 2015

Berlin 2015.

Regie/Konzept: Irina Kowallik Co-Regie: Henry Kotterba Soundmix/Video: Frank Kowallik Technik: Björn Wunsch. Ort: KREATIVHAUS e.V.

In verschiedenen Darstellungsweisen vom Schauspiel bis zum Tanz zeigt Irina Kowallik drei Bilder als Statement zu Ophelia, der Frauenfigur aus dem Shakespeare-Stück HAMLET. Der jungen Ophelia der Tragödie mit ihren Träumen wird fiktiv die gereifte Frau gegenüber gestellt. Fremd- und Selbstverletzungen münden im Behaupten der eigenen Persönlichkeit. Das vom Butoh inspirierte, getanzte Schlussbild vereint, abstrahiert und setzt sich über Widrigkeiten des Lebens hinweg.

es spielt und tanzt: Irina Kowallik

Irina Kowallik begann ihre künstlerische Arbeit im Pantomimentheater Prenzlauer Berg in Berlin um diese vielfältig in Richtung Tanztheater zu erweitern. Ausgebildet in Maskenspiel, zeitgenössischer Mime und Körpertheater spielte sie nicht nur in der freien Theaterszene Berlins. Sie ist seit 1992 Theaterpädagogin und ergänzte ihre Bühnenerfahrungen mit dem Studium der Theaterwissenschaft/Kulturwissenschaft (1995-2001), deren Abschluss eine wissenschaftliche Arbeit über die Arbeitsweise der Choreografin Pina Bausch mit dem Tanztheater Wuppertal stand. 2003/4 erarbeitete sie zwei Soloproduktionen. Nach weiteren Jahren als Darstellerin und Regisseurin in der freien Berliner Theaterszene zeigt sie sich nun 2015 in der neusten Produktion wieder solo in Ophelia-Triptychon. In verschiedenen Darstellungsweisen zeigt Irina Kowallik drei Bilder als Statement zur Geschichte der Ophelia aus dem Shakespeare-Stück HAMLET.